Über Dog Human Walk

Tatjana Schröder
Hundepsychologie mit Spezialisierung auf Verhaltensberatung • Hundetraining
Inhaberin der Hundeschule Dog Human Walk in der Südeifel
(Dudeldorf - Nähe Bitburg / Trier / Luxemburg)
Tierheilpraxis
spezialisiert auf Hunde (Verdauungssystem • Magen-Darm • Juckreiz • HotSpots & Co)

Ich bin Tatjana Schröder und seit 2007 ist die Psychologie des Hundes mit Spezialisierung auf Verhaltensberatung mein Herzensthema, mein Hobby und schon lange ist sie mein Berufsbild (www.dog-human-walk.com).

Hinzugesellten sich zur Hundepsychologie die Bereiche Gesundheit, Naturheilkunde und die Bioenergetik. Die Psychologie ist mit der Biochemie und mit der Biophysik verbunden, und sollte deshalb immer im gesamten biologischen Komplex betrachtet werden, weshalb ich die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin – mit Schwerpunkt Hundegesundheit (Magen-Darm-Gesundheit / Allergien, Juckreiz, HotSpots & Co) – ergänzte.

Wissen und Erfahrungen
(mit Zertifizierungen) durch:

  • Studienlehrgänge,
  • Schulungen & Ausbildungen,
  • die Arbeit mit zahlreichen Mensch-Hund-Teams
  • Besuche im Ausland – Tierschützer & Straßenhunde

Im Jahr 2010 war ich auf der Suche nach einem Notfallhund aus dem Tierschutz. Auf einer Tierschutzseite entdeckte ich Roco – er lebte in einem Shelter in Malaga (Spanien). Sein Blick erzählte von Resignation, und dringend wurde für ihn ein Zuhause gesucht.

Als feststand, dass er zu mir kommen durfte, flog ich nach Malaga, um ihn persönlich abzuholen. Und es dauerte nicht lange, bis er begann, mein Leben von Grund auf zu verändern.

Roco war ein Angsthund – sensibel, unsicher und dazu taub, was ich allerdings erst später erkannte. Er war eigensinnig, stur und stellte vieles infrage, was ich glaubte über Hunde zu wissen. Es brauchte Zeit, Geduld und viele stille Momente, bis ich begann, ihn wirklich zu verstehen.

Da mir weder Hundeschule noch Hundepsychologin weiterhelfen konnten, entschied ich mich, selbst tiefer einzutauchen. Ich absolvierte ein Studium der Hundepsychologie mit Spezialisierung auf Verhaltensberatung und erweiterte meine Ausbildung zur Hundetrainerin.

Doch parallel zu all dem geschah etwas viel Wichtigeres: Ich löste mich bewusst von klassischen Trainingsmethoden und üblichen Ratschlägen. Stattdessen stellte ich unser Zusammenleben in den Mittelpunkt. Beziehung vor Training. Verstehen vor Korrigieren. Vertrauen vor Funktionieren.

Aus einer zarten, vorsichtigen Annäherung wurde eine tiefe Freundschaft. Wir durften zehn wundervolle Jahre miteinander verbringen – Jahre voller Wachstum, Herausforderungen und unendlich wertvoller Erfahrungen.

Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Hund mein Leben so grundlegend verändern und mich – mit damals 39 Jahren – auf einen völlig neuen beruflichen Weg führen würde.

Seine ganze Geschichte kannst du hier lesen.

Roco

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Hundepsychologie Dog Human Walk
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Pepsi lernte ich während meiner Tierschutzarbeit vor Ort in Bulgarien kennen. Damals war er acht Monate alt – und hatte in seinem jungen Leben bereits mehr erlebt, als ein Hund je erleben sollte.

Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Geschwistern gerettet. Seine Mutter hatte ihre Welpen angekettet an einem Baum zur Welt gebracht. Ihr Besitzer hatte sie misshandelt und stark vernachlässigt. Es ist eine besondere Geschichte – eine, die ich bislang aus Zeitgründen noch nicht vollständig aufgeschrieben habe.

Als ich Pepsi das erste Mal begegnete, lebte er im privaten Shelter einer Freundin. Er war vorsichtig, beobachtend – und ließ sich von Besuchern nicht anfassen. Nur ich durfte ihn streicheln. Während meines Aufenthalts wich er kaum von meiner Seite. Schon damals spielte ich mit dem Gedanken, ihn zu adoptieren.

Doch Roco war noch an meiner Seite – und er brauchte mich zu dieser Zeit zu hundert Prozent. Für Pepsi wünschten wir uns eine liebevolle Familie. Er hatte ein so sanftes, besonderes Wesen. Niemals hätte ich geglaubt, dass er eines Tages bei mir einziehen würde.

In den folgenden vier Jahren interessierte sich niemand für ihn. Keine einzige Anfrage. Kein Besuch. Kein Zuhause in Sicht. Nach vier langen Jahren sollte er schließlich doch ankommen – bei mir. Ich musste Roco über die Regenbogenbrücke gehen lassen – eine schwere Entscheidung. Und so kam es, dass Pepsi endlich umziehen durfte. 

Obwohl wir uns kannten, kam er wie ein Überraschungspaket. Die Jahre im Shelter hatten tiefe Spuren hinterlassen. Später erfuhr ich, dass er viel Zeit isoliert in einem Zwinger verbringen musste. Ein Hundetrainer hatte sich um ihn „gekümmert“ – doch offenbar nicht auf eine Weise, die Vertrauen wachsen ließ. Pepsi wusste, wer ich war. Und doch war seine Angst stärker. Er knurrte, zeigte Zähne und blieb in vielen Momenten selbst für mich schwer greifbar. Seine Unsicherheit saß tief.

Trotz allem war ich dankbar, dass er zu uns kam. Ich bin überzeugt, dass ihm sonst ein Leben als „Wanderpokal“ bevorgestanden hätte.

Heute lebt Pepsi seit sechs Jahren bei uns. Er hat Schritt für Schritt zurück ins Vertrauen gefunden. Er kann wieder lachen. Er darf wieder der Hund sein, der er mit acht Monaten einmal war – neugierig, sensibel und voller leiser Lebensfreude.

Viele dieser Erfahrungen – die Herausforderungen, das Scheitern, das Neu-Verstehen – sind in meinen Onlinekurs „Angsthunde verstehen & begleiten“ eingeflossen. Denn Hunde wie Pepsi brauchen keine schnellen Lösungen. Sie brauchen Menschen, die bereit sind, wirklich hinzusehen.

Pepsi

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Elna ist eine echte Frohnatur. Ich nenne sie liebevoll mein „Flowerpower-Girl“ – mit einem imaginären Peace-Zeichen auf der Stirn. Sie bringt so viel Energie, Lebensfreude und ein ansteckendes Lächeln mit, dass man sich ihrem Charme kaum entziehen kann.

Sie steckt voller Tatendrang, liebt Blödsinn und hat eine beeindruckende Kraft. Ihr Jagdtrieb ist ausgeprägt, ihr Temperament lebendig und wach. Zwei Jahre lebte sie auf den Straßen Griechenlands – zumindest gehen wir davon aus. Genau weiß man es nicht. Sie tauchte plötzlich in einem Dorf auf und wurde von dort aus gerettet. Über ihr vorheriges Leben ist nichts bekannt.

Nur einen Monat nach Pepsi zog sie bei uns ein – und war vom ersten Tag an eine unglaubliche Unterstützung für ihn. Elna ist für Pepsi wie eine Mutter und große Schwester zugleich. Sie sorgt sich um alle. Wenn jemand niest oder hustet, ist sie sofort zur Stelle, um zu prüfen, ob auch wirklich alles in Ordnung ist.

Als sie bei uns ankam, war sie körperlich nicht in guter Verfassung. Doch mit Fürsorge, Geduld und Zeit stabilisierte sie sich schnell. Nach außen wirkte sie unerschrocken – humorvoll, offen und scheinbar vor nichts ängstlich.

Und doch zeigte sich nach einigen Monaten eine andere Seite.

Immer wenn starker Wind durch unser Haus zog, Gardinen wehten oder eine Tür klapperte, reagierte sie plötzlich panisch. Sie suchte hektisch Schutz und versteckte sich. Schon zuvor hatte sie sensibel auf Sirenen reagiert, doch das fiel zunächst kaum auf. Der Wind jedoch war eindeutig „ihr Thema“ – und zwar intensiver, als wir es erwartet hätten.

Ich begann zu recherchieren, was in Griechenland in der Zeit geschehen sein könnte, in der sie dort lebte. 2019 gab es ein schweres Unwetter mit tragischen Folgen. Vieles deutete darauf hin, dass Elna diese Ereignisse miterlebt haben könnte.

Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren – auch wenn Hunde nach außen stark wirken.

Doch auch Elna durfte lernen, dass Wind heute keine Gefahr mehr bedeutet. Mit Geduld, Verständnis und sicherer Begleitung konnte sie ihr Angstthema Schritt für Schritt überwinden.

Heute ist sie noch immer unser lachendes Flowerpower-Mädchen – fürsorglich, witzig und voller Lebensenergie. Aber sie erinnert mich jeden Tag daran, dass hinter Stärke oft eine Geschichte steckt, die gesehen werden möchte.

Elna

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Meine Vision ist es,
dir praxisnahes und fundiertes Wissen an die Hand zu geben – damit du deinen Hund (ob vom Züchter, aus dem Tierschutz oder von der Straße) besser verstehst, seine Gesundheit optimal unterstützen kannst und ihr als Team zusammenwachst.

Mein Fokus:

Die Persönlichkeit des Hundes erkennen, richtig fördern und das Zusammenleben
für beide Seiten stressfrei gestalten.

Übungen, wie z.B. zur Leinenführung oder für die Hundebegegnung oder ähnliches wirst du in meinen Onlinekursen nicht finden.

Warum?

Weil es viel wichtiger ist, dass du zuerst deinen Hund verstehen lernst, bevor du irgendetwas mit ihm übst, sollte er vielleicht Verhaltensauffälligkeiten zeigen.

Sein Wesen, seinen Charakter, seine Emotionen und sein Verhalten
erkennen und verstehen.

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